Die besten Fette für Keto und Low-Carb

Februar 25 / Blog, Keto / von Mag. Julia Tulipan

Ich werde oft gefragt, welche Fette und Öle denn nun die besten wären und welche man unbedingt vermeiden sollte.

Wenn Fett einen wichtigen Part in der Ernährung spielt, ist die Auswahl des richtigen Fettes natürlich umso wichtiger.

Orientieren wir uns an unseren Vorfahren, so ist eines klar – tierische Fette sind sicher nicht unser Feind.

Öle aus Pflanzen wie Maiskeim, Sonnenblume, Soja oder Raps gibt es überhaupt erst seit etwa 60 Jahren. Denn davor hatten wir nicht die notwendigen technischen Mittel, um überhaupt Öl aus diesen Pflanzen zu gewinnen. Fett von Tieren, sowohl von Land- als auch von Meerestieren spielt jedoch eine ganz essenzielle Rolle in der Evolution des Menschen.

Der Fokus sollte auf einfach ungesättigten und gesättigten Fetten liegen. Zusätzlich muss ein besonderer Wert auf Omega 3 Fettsäuren gelegt werden und Omega 6 Fettsäuren sollte man soweit es geht vermeiden.

Mehr zu den Omega3 und Omega 6 Fettsäuren HIER

Die Herstellung von Pflanzenölen ist sehr aufwändig und oft nur mit großem Druck und entsprechender Wärmeentwicklung möglich. Da Pflanzenöle fast ausschließlich aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren bestehen, sind sie besonders empfindlich gegenüber Wärme.

Pflanzenöle oxidieren daher leicht, sie werden also ranzig. Damit Pflanzenöle nicht ranzig schmecken müssen sie häufig über chemische Verfahren desodoriert werden. Rückstände dieser chemischen Lösungsmittel sind häufig nachweisbar.

 

Fett von Tieren, sowohl von Land- als auch von Meerestieren spielt jedoch eine ganz essenzielle Rolle in der Evolution des Menschen.

Der Fokus sollte auf einfach ungesättigten und gesättigten Fetten liegen. Zusätzlich muss ein besonderer Wert auf Omega 3 Fettsäuren gelegt werden und Omega 6 Fettsäuren sollte man so weit es geht vermeiden. Mehr zu den Omega3 und Omega 6 Fettsäuren findest Du in einer eigenen Lektion.

Die wichtigsten Öle und Fette für dich zum Kochen und Braten sind natives Kokosöl und natives Olivenöl, Kakaobutter, Schweineschmalz, Butter oder Butterschmalz. Für Dressings Salat oder Mayonnaise eignet sich Avocadoöl oder Leinsamen Öl. Fischöl solltest du supplementieren. Außerdem kannst du auch noch MCT Öl verwenden. MCT steht für mittelkettige Triglyceride und dieser stammen meist aus Kokos oder Palmöl.

Diese mittelkettige Triglyceride werden besonders gerne vom Körper zu Energiegewinnung genutzt und weniger gerne in Fett eingelagert.

Mehr zu MCT Öl kannt du hier nachlesen.

Sparsamer solltest du mit Nussöl umgehen wie Macadamia, Kürbiskern, Walnuss, ect. Verwenden sie zum Würzen und Verfeinern von Speisen. Tatsächlich meiden solltest du alle anderen Arten von Pflanzenölen wie Maiskeim, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Distelöl, Rapsöl, Erdnussöl aber auch Margarine sowie gehärtete oder teilweise gehärtete Pflanzenfette.

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Mag. Julia Tulipan

Über den Autor

Julia Tulipan ist Biologin (Mag.) und Master of Science in klinischer Ernährungsmedizin. Sie ist Speakerin, Dozentin und Best Seller Autorin ("Keto Kompass") und schreibt für verschiedene Magazine (u.a. Super You)sowie für ihr eigenes Blog JuliaTulipan.com vor allem zu den Themen ketogene und artgerechte Ernährung und Bewegung. Julia hat selbst lange mit ihrer Gesundheit gekämpft. So wurde ihr Interesse an gesunder Ernährung geweckt. Seither hat sie sich mit Low Carb und der Keto-Ernährung Stück für Stück mehr Lebensqualität zurück erkämpft.

Mag. Julia Tulipan

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