Mein 30 Tage Ketose Experiment – die 3. Woche

September 11 / Blog, Selbstversuch / von Mag. Julia Tulipan

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Alle Artikel des 30 Tage Ketose Experiment

Diese Serie ist in mehrer Artikel aufgeteilt

Woche 3

Nun ist die dritte Woche vorbei und ich muss sagen, sie ist vollkommen anders verlaufen, als ich mir das gedacht hatte. Aber mal von vorne.

Nachdem ich die letzten beiden Wochen solide Ketonwerte hatte, ist diese Woche etwas seltsames passiert – meine Werte sind gefallen. Jeden Tag etwas weniger, und nun sogar unter 0,5 mmol/l!! Was ist da los?

Ich habe mir jetzt also die Frage gestellt, was habe ich diese Woche anders gemacht als die letzten beiden Wochen? An der Ernährung kann es nicht liegen, die habe ich sehr genau kontrolliert und genau so gegessen, wie ich das auch in den ersten beiden Wochen gemacht habe. Meine nächste Vermutung war, dass ich vielleicht nicht positiv auf Kalorienrestriktion reagiere. Montag und Dienstag habe ich sehr wenig gegessen. Jetzt war meine Vermutung – vielleicht ist es das Cortisol, das meinen Körper dazu treibt Gluconeogenese zu betreiben.

Ketone und Glucose in mmol/l
Ketone und Glucose in mmol/l

Ab Mittwoch habe ich wieder eine normale high-fat/low-carb Ernährung mit ausreichenden Mengen an Kalorien zu mir genommen – die Ketone fallen weiter!? Dann lese ich zufällig einen Artikel von Adel Moussa auf seinem SuppVersity Blog – Creatine Loading Induces Reductions in Cortisol Levels at Rest & Post Workout, As Well As Improvements in Glucose Managament in Swimmers During High Intensity Training.

 

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Was das  mit mir zu tun hat? Ich nehme seit etwa 5 Wochen Creatin Monohydrat und ziemlich genau vor 1,5 Wochen ist es mir ausgegangen. Meine Theorie – das Creatin hat mir geholfen meinen Blutzucker zu kontrollieren und auch Cortisol Levels. Was einerseits auch meine schon lange gehegte Vermutung bestätigen würde, dass die metabole Gesundheit meiner Zellen eindeutig eingeschränkt ist. Ich weiß auch ganz genau wann das passiert ist. Es war 2012, da habe ich 6 mal pro Woche trainiert und im Schnitt nur 1500 kcal und weniger zu mir genommen. Das hat auch anfänglich super funktioniert, ich bin auf 16% Körperfett runter gekommen, hab zum ersten Mal in meinem Leben meine Bauchmuskeln gesehen… Und dann war es als ob in meinem Körper ein Schalter umgelegt worden ist und ich habe einfach begonnen zuzunehmen. Seit dem hat sich mein Körper davon nicht erholt. Ich habe zwar etwas Körperfett verloren, aber es scheint für mich unmöglich wirklich lean zu werden.

Heute war ich dann gleich mal beim Labor um meinen nüchtern Insulinwert bestimmen zu lassen. Mein nüchtern Insulin ist 6,5 mcU/ml – Ärzte wie Dr. Mercola sehen einen Wert unter 5 als optimal an. Also Insulin ist eindeutig nicht optimal und angesichts eines ständig erhöhten Glucosewertes könnte das auf ein grundlegendes Problem hinweisen.

Errechnet man die Insulinresistenz mit der HOMA-IR2 Formel so komme ich auf folgendes:

HOMA2-IR-calculation

HOMA2: Beta-Zellfunktion %B 57,1 Insulinsensitivität: %S 112,5 Insulinresistenz: IR 0,89

So ganz genau weiß ich nicht was das bedeutet. Hab ich jetzt eine Beta-Zellenfunktion von nur 57%? Na ja, werde da auf jeden Fall weiter recherchieren.

 

Eine Zeit lang hatte ich auch etwas komische Schilddrüsenwerte – mein letzter TSH Wert war 2,08. Die Angaben Schwanken da etwas, aber je nach Quelle würden Werte >2 für eine Hypothyreose (Schilddrüsen Unterfunktion) sprechen. Das würde sich mit meinem subjektiven Empfinden auf jeden Fall decken. Also alles sehr komplex. In der englischen Literatur wird auch immer wieder auf reverse T3 verwiesen. Leider habe ich in Österreich noch kein Labor gefunden, das diesen Wert messen kann. Ist anscheinend vollkommen unbekannt. Falls jemand einen aufgeschlossenen und kompetenten Schilddrüsenspezialisten kennt, dann bitte her damit :))

So, das war’s von letzter Woche. Bin für jede Art von Input offen! Einfach ein Kommentar hinterlassen oder mir ein e-Mail schreiben.

 

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Mag. Julia Tulipan

Über den Autor

Julia Tulipan ist Biologin (Mag.) und Master of Science in klinischer Ernährungsmedizin. Sie ist Speakerin, Dozentin und Best Seller Autorin ("Keto Kompass") und schreibt für verschiedene Magazine (u.a. Super You)sowie für ihr eigenes Blog JuliaTulipan.com vor allem zu den Themen ketogene und artgerechte Ernährung und Bewegung. Julia hat selbst lange mit ihrer Gesundheit gekämpft. So wurde ihr Interesse an gesunder Ernährung geweckt. Seither hat sie sich mit Low Carb und der Keto-Ernährung Stück für Stück mehr Lebensqualität zurück erkämpft.

Mag. Julia Tulipan

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