Originaltitel
The science of saturated fat: A big fat surprise about nutrition?
Ich habe schon einmal in einem früheren Blogbeitrag darüber geschrieben, dass wir Zeugen eines Paradigmenwechsels stehen. Seit über 50 Jahren wird Fett und gesättigtes Fett ganz besonders verteufelt, Arterien soll es verstopfen und dick soll es machen. Internationale Ernährungsrichtlinen wurden entwickelt, die Nahrungsmittelindustrie versorgt uns mit fettarmen Produkten und trotzdem werden wir immer fetter und kränker. Eines der grössten Ernährungsexperimente ist kläglich gescheitert.
Was 2008 mit Gary Taubes Bestseller „Good Calories Bad Calories“ begonnen hat, findet mit Nina Teicholzs Buch „The Big Fat Surprise: Why Butter, Meat, and Cheese Belong in a Healthy Diet“ einen neuen Höhepunkt. Dogmen werden in Frage gestellt und eine kritische Aufarbeitung beginnt nun auch in die Massenmedien überzuschwappen. Nun, nachdem im Juni schon das Time Magazine mit einer riesen Butterflocke am Titelbild und der Frage „Ending the War on Fat“ die Diskussion in die Öffentlichkeit gerückt hat. Hat sich nun auch The Independent dem Thema angenommen.
Auszug aus dem Originaltext:
[…]Our dietary guidance has followed Keys’s view for 50 years now. Despite half-a-billion pounds spent trying to prove his hypothesis, the evidence of its health benefits has never been produced. Meanwhile, rates of obesity and diabetes are rising and heart disease remains a leading cause of death. It’s worth wondering if our working hypothesis about diet and health is not working. And if alternative ideas are to be considered, nutrition science must, like any science, provide an open, civil and unbiased climate for genuine debate. For reasons of substance and style, it’s time to enter a post‑Keysian era.[…]


